summer’s over

Nach dem noch mal sehr schönsonnigen Wochenende ist heute schon wieder Herbst. Das Verlangen nach Schokoladenkeksen, heißem Kakao und Abenden auf dem Sofa mit der Kuscheldecke. Meine Sommer-Aktivitäten sind alle erledigt und liegen hinter mir. Viel zu kurz war er, dieser Sommer, aber schön. Aufregend, entspannt-entspannend, lustig, interessant und wunderschön.

Es gab faule und sehr spaßige Tage am Strand, bei strahlenstem Sonnenschein. Ostsee-Bräune, Sonnencreme, die an Kitt erinnerte, leckeres Eis, Minigolf, eine Radtour, salzige Haut, die Aufnahme in den Olympia-Beachball-Kader, Cocktails, Sonnenuntergänge, Schaukeln auf Kinderspielplätzen und Sand in der Hosentasche. Es gab faule Tage in Franken. Mit Stadtbummel, Kaffeetrinken, Bücher kaufen, Kuchen essen, Musik hören und viel Schlaf.

Es gab interessante Tage. Städte entdecken und erobern. Hamburg, Bochum, Essen, Hamm. Drei Museen bzw. Ausstellungen besucht. Erinnerungen gesammelt. In einem Hotel namens Superbude gewohnt. (Die Beatles-Ausstellung in Hamburg, das Bergbaumuseum in Bochum und das Folkwang-Museum in Essen.) Sehenswürdigkeiten besichtigt. Einen Geburtstag gefeiert. Ich war am gläsernen Elefanten in Hamm und habe mit Schmetterlingen gesprochen.

Es gab musikalische Tage, denn ein Konzert (das von Olli Schulz) und drei Festivals (Juicy Beats, Haldern Pop, Bootboohook) sind mehr als ich jemals zuvor im Sommer geschafft habe. Ich habe alte Helden wieder sehen, große Musiklieben, aber auch einige Neuentdeckungen machen dürfen. Young Rebel Set spielten sich in mein Ohr und in mein Herz. Und wenn dann bald wieder alle von denen reden und sich ärgern, dass die Konzerte nur in auserwählten Städten – aber garantiert nicht in der Nähe – stattfinden werden, dann werde ich nur grinsen und sagen können, dass ich sie schon live gesehen habe.

Ich war in Schleswig-Holstein, in Hamburg, in Nordrhein-Westfalen und in Bayern. Ich habe eine vierstellige Kilometerzahl auf den deutschen Autobahnen gelassen. Ich bin braun gebrannter als nach Urlaub im Süden. Ich habe Freunde getroffen, die ich lange nicht gesehen habe und ganz neue (ganz wunderbare) Leute kennen gelernt. Es kommt mir so vor, als hätte ich den ganzen Sommer über nur gelacht. Wir haben geträumt, waren albern, übermütig manches Mal, wir haben uns gesonnt, gefeiert, getanzt und gesungen. Es war mein Sommer. Unser Sommer. Wenn uns der Wind die Köpfe weg blies, war die Geschwindigkeit okay, fand ich.

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Kategorien: me, myself & I | Schlagwörter: | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „summer’s over

  1. Du hast den intensivsten Sommer erlebt, den je ein Mensch erlebt hat. Glaube ich.

  2. Zumindest in meinem Leben (soweit ich mich erinnern kann), war es ein Sommer mit den meisten Erlebnissen.

  3. Ah du hast es also in die Beatles-Ausstellung geschafft, sehr schön 🙂 Hast du dir am Ausgang dann auch gleich ein Album gekauft?

    Young Rebel Set finde ich auch toll, die sollen endlich mal ein richtiges Album rausbringen!

  4. Das klingt nach einem ganz tollen Sommer! 😀

  5. @ Markus: Eine Platte nicht. Aber eine Tasche, ein Penny Lane-Metallschild und einen Pin. Ich hätte gern alles gekauft….

    @ Frau Nilsson: jaaaa! Mögen viele weitere dieser Art folgen!

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