Olli Schulz ist manchmal übel & gefährlich

Wenn man in Hamburg in der Nähe vom Millerntor oder dem Heiligengeistfeld steht, dann ist er unübersehbar: der Hochbunker. Überdimensional, grau, hässlich. So von unten gesehen. Darin befindet sich das Übel & Gefährlich, wo Parties und Konzerte stattfinden.

Der Bunker hat natürlich auch ein Dach. Und dort befindet sich die allerallerallerwunderschönste Konzertlocation. Mit Sternchen und Ausrufezeichen. Ein Blick über die Stadt, der Sonnenuntergang direkt vor einem und nur wenig Platz für wenig Leute (wobei selbst ausverkaufte Konzerte niemals überfüllt sind). Es ist perfekt! Und deswegen fackelte ich auch gar nicht lange, als die Termine für die Dachgartenkonzerte bekanntgegeben wurden, schaute, was zeitlich am Besten passte und orderte dann drei Karten für Olli Schulz. Den liebe ich ja eh sehr (platonisch-musikalisch natürlich).

Wir sind da. Olli Schulz ist da. Er ist charmant und witzig. Und er zeigt: manchmal muss man Dinge tun, die einem selbst schwer fallen. Zum Beispiel Störenfriede eines Konzertes verweisen. Das Publikum war mehr als dankbar. Und ich dachte mir, dass es manchmal so sein muss. Manchmal muss man solche Schritte gehen, damit es gut wird. In dem Fall war es mehr als gut. Es war ein schöner, unterhaltsamer Abend. Es war neue und alte Musik. Es war Gelächter, mittanzen und -singen. Es war leise Nicken an den richtigen Stellen. Es war Freuen und Grinsen. Und diese Atmosphäre dazu! Dieser Sonnenuntergang, der uns allen die Gesichter vergoldete, gefolgt von den unzähligen Lichtern der Stadt.

Manchmal muss man halt einfach über 200 Kilometer fahren, um die schönen Momente erleben zu dürfen. Die Entfernung spielt dann keine Rolle. Der Dachgarten vom Übel & Gefährlich und seine Konzerte. Bauchkribbelschön. Ich freu mich schon jetzt auf das kommende Album von Olli Schulz. Und nächsten Sommer steigen wir sie wieder hoch, die 175 Stufen zum Dachgarten. Bestimmt.

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Kategorien: our night out | Schlagwörter: , , , | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „Olli Schulz ist manchmal übel & gefährlich

  1. ann

    hast du die stufen ernsthaft gezählt oder hab ich nur irgendwo den hinweis übersehen wie viele stufen es sind? 😉 ich stimme dir aber voll und ganz zu, der dachgarten ist eine der schönsten konzert-locations – zumindest wenn das wetter mitspielt… das konzert war auf jeden fall großartig und ich fand’s echt schön, dass ihr da wart. 🙂

  2. Miss James

    Mein Hirn war mit viel zu wenig Sauerstoff versorgt, als dass ich hätte zählen können.

    Ich kenne da jemanden mit einer Art Zwangsneurose 😉 der hat das für uns gezählt.

  3. also ich muss doch sehr bitten, Zwangsneurose, pöh! Das ist höchstens ne leichte erbliche Belastung. Und in diesem Fall ja wohl sogar nützlich.

  4. ann

    und, wie viele stufen sind es bis zu mir hoch? 😉

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