5 Jahre Maloche

Mit einem Blick auf den Kalender erinnerte ich mich: heute vor fünf Jahren habe ich meine Abschlussprüfung der Ausbildung bestanden. Am 21. Juni 2005 hatte ich meine mündliche Prüfung. Es war heiß, über 30° C (ich kann mich kaum erinnern, wie sich das anfühlt), und ich glaube, ich hatte schon fast gewonnen, als ich den Prüfern damals die Klimaanlage einschaltete. Denn die stand zwar auf kalt – aber nicht auf an.

Fünf Jahre in Lohn und Brot. Mit Umzügen, unterschiedlichen Aufgabenbereichen, Änderungen, neuen Kollegen, Projekten. Gelächter, Gefluche, Vorfreude, Enttäuschungen, Ausflügen, Mittagspausen, Überstunden. Mal ein breites Grinsen und mal den Kopf vor die Wand schlagen wollen. Mal fühlen, dass es genau so sein soll und mal befürchten, dass ein Magengeschwür in einem wächst.

Im letzten Jahr dann der Ausbilderschein, um mal wieder was Neues zu machen. Nicht immer auf der Stelle stehen. Und heute dann die Entscheidung gegen eine weitere Fortbildung (nicht prinzipiell, sondern gegen eine bestimmte), weil sechs Monate jeden Samstag Unterricht haben mit einem Teil meines Lebens kollidiert, der eine sehr viel höhere Priorität als meine Arbeit hat. Überhaupt: mir macht meine Arbeit Spaß (meistens), aber ich lege enorm viel Wert auf meine Freizeit. Wenn ich Feierabend habe, dann habe ich Feierabend. Nur ganz selten nehme ich „was“ mit nach Hause. Nur ganz selten mache ich mir abends noch Gedanken über etwas, was die Arbeit betrifft. Es ist nie zur Nummer 1 in meinem Leben geworden, und ich finde das ganz gut so. Fünf Jahre Arbeit. Wann ist Rente?

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Kategorien: Augenzwinkern, me, myself & I | Hinterlasse einen Kommentar

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