Freizeitfresser

Irgendwas frisst meine Freizeit? Sport. Obwohl ich nur 2x die Woche für eine Stunde in die Folterkammer gehe, so ist das doch Zeit, die mir enorm fehlt. Das ist zum Beispiel Zeit, die ich sonst beim Poetry Slam oder beim Improtheater verbracht habe. Das fällt die nächsten Monate erst mal noch aus.

Meine Regelung „Ein Abend die Woche wird überhauptgaraberauchwirklich nichts gemacht“ ist schwer durchsetzbar, wenn man zwei Abende schon Sport macht und ein Wochenabend ja der Freitag ist, da kann ich ja gar nicht nichts machen. Also Dienstag und Donnerstag. Und da sind ja auch noch Freunde, die mich sehen wollen, ein Fußballverein, der meine Unterstützung will, Kinofilme/Konzerte/Lesungen…, die besucht werden wollen, eine Wohnung, die geputzt werden will, ein Kühlschrank, der auch mal Lebensmittel beinhalten will, Bücher, die gelesen werden wollen, eine Stimme, die ich hören will. Und obwohl ich irgendwie schon viel schaffe und mache, so kommt es mir vor, als rinne mir die Zeit förmlcih durch die Finger.

Und deswegen ist es hier ein wenig stiller. Ich renne meiner Freizeit hinterher. Und wenn ich sie gefangen habe, dann leg ich mich mit ihr aufs Sofa und gemeinsam schauen wir Gilmore Girls-DVDs oder YouTube-Videos. Dann hören wir Kettcar und essen Schokolade. Dann lesen wir weiter „Wer die Nachtigall stört“ und führen sinnlose Telefonate. Nichts tun. Ganz viel davon.

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Kategorien: I hope, I think, I know, me, myself & I | Hinterlasse einen Kommentar

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