I believe I can fly

So eine Zeitumstellung (auf Sommerzeit) nimmt mich normalerweise ganz schön mit und zwar mehrere Tage lang. Meist gewöhne ich mich erst nach einer Woche daran und liege bis dahin die Nächte wach. Dieses Mal habe ich aber ein sehr wirkungsvolles Mittel dagegen gefunden. Man bleibe einfach in der ersten Nacht (Sonntag) nach der Zeitumstellung einfach viel länger wach als üblich, dann ist man danach (Montag) so fertig, dass man früh ins Bett geht und wie ein Stein schläft. Besonders gut zum „Länger aufbleiben als üblich“ eignen sich übrigens Konzertbesuche von Bernd Begemann. Was für ein Glück für mich, dass er Sonntag in der Nähe spielte. Gestern kroch ich auf dem Zahnfleisch, heute bin ich fit.

Der erste Monat Sport ist geschafft. Bis auf einen Theaterabend bin ich fleißig zu den Terminen gegangen und bemerke Fortschritte. Ich stemme kleine Elefanten, trage mein Auto mittlerweile in die Parklücke und hab auch fast nie Muskelkater. Heute schon. Im Bauch. Das ist meine Lieblingsmuskelkaterstelle, weil es so besonders fies weh tut. Vor allem wenn man lacht. Und ich lache viel in diesen Tagen.

Die Fastenzeit ist fast vorbei und somit auch mein Alkoholfleischzölibat. Es war gar nicht so leicht. Beim Alkohol hatte ich zwei Ausrutscher (einen Cocktail-Abend Anfang März und einen Schnaps aufs Haus am letzten Samstag. Und das anschließende Bier war dann auch egal…) Fleischlos bin ich geblieben, hätte zwischendurch aber häufiger Mord für ein Schnitzel oder eine Currywurst begehen können. Da hätte ich gedacht, dass mir das leichter fallen würde. Im Ganzen fühle ich mich übrigens weder erleuchtet, noch gereinigt oder sonst wie besser. Meine Hosen rutschen, aber ob das am Alkohol- oder Fleischverzicht liegt kann ich nicht sagen.

Heute war ich noch mal im Rahmen der Weltrettungsmission Blut spenden und morgen ist mein letzter Arbeitstag; dann geht es direkt auf die Autobahn südwärts. So verpasse ich zwar leider den familiären Osterbrunch, aber die Alternative URLAUB gefällt mir auch unheimlich gut. Also, so wirklich. Freie Zeit, eine interessante und schöne (und für mich neue) Stadt, ein Konzert meiner zweitliebsten Schweden und, ähm Zeit. Erwähnte ich schon, wie sehr ich mich über freie Zeit freuen kann? Zum ersten Mal fahre ich mit meinem neuen Schätzchen auf die Autobahn. Und zum ersten Mal freue ich mich auf die Kasseler Berge. Ich werde fliegen!

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Kategorien: me, myself & I | Schlagwörter: , , | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „I believe I can fly

  1. ann

    oh ja, du wirst fliegen. frag mal antje nach meinen begeisterten ausrufen à la „geile beschleunigung, alter!“ auf dem weg nach hamburg. 😉
    ich wünsch dir viel spaß in salzburg mit sebastian, den shout out louds, alkohol und fleisch. und komm mir heile wieder zurück. 🙂

  2. Mein schwaches Herz…wie oft hast du getankt? 😉

    Danke. Viel Spaß beim Familienbrunch. Kleines Seufz.

  3. ann

    och, hm… irgendwann habe ich nicht mehr mitgezählt. 😉
    nein, natürlich bin ich nicht wirklich wahnsinnig gerast. ich war ganz vorsichtig. aber die beschleunigung ist im gegensatz zum corsa ist einfach gigantisch. freu dich drauf. 😉

  4. Jetzt haben wir schon 2 Tage die Sommerzeit und ich bin immer noch alle. Es kann ja nicht sein, dass ich bei jeder Zeitumstellung 1 Woche brauche um wieder auf die Beine zu kommen. Trotzdem finde ich die Sommerzeit toll. Man hat viel mehr vom Tag. Ich bin jetzt son von der Sommerzeit begeistert, dass ich sogar einiges über die Sommerzeit zusammengetragen habe.

  5. Kann es sein, dass du dich ein wenig über die freie Zeit freust?

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