vorsätzlich handeln

Jetzt ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt. 2010 klingt immer noch seltsam, aber das wird schon. Ab morgen hat die Arbeitswelt mich dann auch wieder, und dann geht es wohl los, so mit Alltag und so.

Eigentlich hatte ich keine Vorsätze für dieses Jahr gefasst. In der Regel bricht man die ja eh spätestens am 10. Januar. Aber nachdem ich so ein wundervolles Silvester im Kreise meiner wilden Liebsten verbrachte und dann noch ein paar Tage perfekten Urlaub – ausgewogen zwischen aufregendlustig und entspannend – hatte, kamen mir doch ein paar Dinge in den Sinn, die ich mir gerne für 2010 vornehme.

Das wichtigste zuerst: Ruhe. Ich halse mir ja gerne tausend Dinge gleichzeitig auf und möchte auch immer unbedingt alles erleben. Das führt dazu, dass ich kaum weiß, wann ich was machen soll, geschweige denn mal Zeit zum einkaufen und für meinen Haushalt finde. Außerdem hatte ich im vergangenen Jahr häufiger das Gefühl, dass ich mir für die wichtigen Dinge nicht genug Zeit nehmen kann. Also möchte ich lieber weniger machen, aber dafür dann mit vollem Einsatz. Und auch mal einfach nur mein Sofa mit meiner Anwesenheit beglücken. Ruhe finden. Erholung.
Gleichzeitig würde ich mich freuen, wenn ein kleines wenig mehr Ordnung bei mir herrscht. Das gilt nicht nur für das Chaos, was ich um mich herum verbreite, sondern auch für das, was manchmal in mir herrscht. In der Umsetzung bedeutet das, dass ich mal ein Möbelhaus besuchen werde, um mir etwas mehr Stauraum zu beschaffen. Und ich werde wieder regelmäßig einen Kalender benutzen. Das hilft enorm im Alltag. Vielleicht schaffe ich es ja sogar, meine Blumen zu gießen. Das Chaos in mir habe ich momentan ganz gut im Griff. Ich habe jemanden, der mir dabei hilft. Aber für eine Haushaltshilfe bin ich zu geizig und nicht vermögend genug.

Weitere Vorsätze: mein Auto ab und an (also vielleicht zweimal) im Jahr waschen lassen. Den Müll besser trennen. Viel selbst kochen und dabei an Neues wagen. Nicht über Regen ärgern. Und nicht wegen Arminia. Oder nur ein bisschen. Meinen Flur tapezieren und streichen (dabei nicht versehentlich das Haus abreißen). Endlich meine restlichen Möbel lasieren. Mehr lesen. Alten Scheiß aussortieren. Ein neues Sofa kaufen (so gegen Ende des Jahres). Im Lotto gewinnen. Nicht mehr so viel Geld für Damel-Dinge wie Kleidung oder Milchkaffee ausgeben, sondern für Wichtiges wie zum Beispiel meine Stauraummöbel (mehr CD-Regale, damit die Stapelei auf dem Boden ein Ende hat und noch mindestens eine Kommode), Gemüse und Konzertkarten. Und CDs. Und Kleidung und Milchkaffee.

Ich bin gespannt, was 2010 alles so passieren wird und ob ich es schaffe, meine Vorsätze einzuhalten. Um vorbildlich zu beginnen, wrde ich den heutigen Abend mit Sofarumlungerei verbringen. Alles in Ruhe.

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Kategorien: Augenzwinkern, I hope, I think, I know | Schlagwörter: , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „vorsätzlich handeln

  1. Guck doch mal, obs für Bielefeld auch so eine eBay-artige Gruppe bei MeinVZ gibt. Für Oldenburg gibts das und manchmal findet man da CD-Stauraum und anderen Stauraum für wenig oder gar kein Geld. Dann ist noch mehr Geld für CDs übrig. Und Milchkaffee. Und Kleidung.

  2. ninni

    Im Lotto gewinnen ist ein sehr guter Vorsatz. Ich werde ja auch bald reich, dann machen wir zusammen Luxus-Entspannungs-Urlaub 🙂

  3. Little James

    @ lasabia: Guter Tipp, mach ich.

    @ ninni: Jaaa! Wellness-Urlaub! Da bin ich dabei 🙂

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