Aber dann

Eigentlich läuft alles gerade alles gar nicht so schlecht. Ja, das ist von Nick Hornby (Slam) geklaut, aber es passt so gut. Das Premierenwochenende ist überstanden und die beiden Aufführungen sind gut gelaufen. Besser als wir jemals gedacht hätten – aber das ist ja wohl immer so. Es war gut, wir waren gut und die vielen Komplimente und Lobeshymnen lassen einen schon fast größer werden. Zum Teil waren wir ganz schön gerührt. Die Schufterei hat sich gelohnt. Und das größte Lob ist dann, wenn die Aufführungsstätte einem direkt einen zweiten Termin zum Spielen anbietet. Da sagen wir nicht nein, also geht’s noch mal auf die Bühne. Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Am 29.11., 19:00 Uhr im Bielefelder Falkendom. Wegbeschreibungen gibt’s auf Anfrage von mir.

Heute wurde in Bielefeld der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Und mir wurde klar: es dauert gar nicht mehr so lange bis Weihnachten ist. Und Weihnachtsmarkt! Ich liebe Weihnachtsmarkt, weil ich dann jeden Tag Glühwein trinken kann, obwohl ich den gar nicht vertrage. Außerdem esse ich dann Crepes mit Kinderriegel-Füllung und fühle mich wie im Himmel. Natürlich könnte ich auch an jedem anderen Tag im Jahr Crepes essen, wir haben ja mittlerweile sogar einen dauerhaften Stand in der Stadt, aber das wäre nicht das Gleiche.
Gleichzeitig zeigt das mit dem Weihnachtsmarkt-Aufbau mir, dass es fast geschafft ist: die Hälfte meines absoluten Hass-Monats ist herum. Und ich habe mich bisher ganz gut geschlagen. Das liegt vielleicht daran, dass ich noch keine Zeit hatte, zum deprimiert sein. Wer weiß. Auf jeden Fall ist es jetzt ja nicht mehr lang, dann ist Dezember und den ertrage ich gewohnheitsgemäß immer sehr viel besser.

Zeit. Zeit habe ich jetzt auch wieder mehr. Für Konzerte zum Beispiel. Drei Stück diese Woche. Man tut was man kann. Mitgröhlen werde ich wohl nicht, weil ich schon jetzt kaum noch Stimme habe. Aber ich freue mich schon. Auf meine Lieblingsschweden besonders. Und auf das kommende Wochenende freue ich mich auch. Sehr. Zeitzeitzeit. Endlich.

Eigentlich läuft also gerade alles gar nicht so schlecht. Da lehnt man sich zurück und wähnt sich in einer trügerischen Sicherheit. Aber dann. Aber dann, wenn ich gerade denke, dass alles gar nicht so schlecht läuft, ruft Oma Schlimm an und lädt zum Geburtstag ein. Und draußen regnet es.

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Kategorien: Augenzwinkern | Schlagwörter: , , | 7 Kommentare

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7 Gedanken zu „Aber dann

  1. ninni

    Haha, also ich freue mich wenn du zu Oma Schlimms Geburtstag gehst. Das gibt dann nämlich eine neue, lustige Geschichte für uns! 🙂

  2. @irsign

    Ah. Der November ist auch einer meiner Hassmonate. Dieser Monat ist ja zum Glück so vollgepackt, dass ich es nicht mal schaffe mich über das Wetter aufzuregen. Alles wird gut. (Man erinnere mich bitte Januar-März daran)

  3. Danke, Ninni. Jetzt weiß ich wieder, warum du mir so fehlst. Ich freu mich auf Weihnachten.

    @ Airsign: Den Februar finde ich auch schlimm. Aber der November ist untoppbar.

  4. ninni

    Heeey, war da etwa Ironie bei? 😉 Ich freu mich auch schon auf Weihnachten. Wirklich 🙂

  5. Little James

    Keine Ironie, versprochen. Ich freu mich auch wirklich!

  6. Nächstes Jahr hat Tante Schlimm 80. Geburtstag. Damit niemand absagen kann, hat sie uns schon mal ein Jahr vorher dafür eingeladen. Umpf.

  7. Little James

    Sehr geschickter Schachzug! 🙂 Durchhalten!

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