winterl:ich

Kinders, ist das kalt draußen. „Ich mag das ja, wenn das Wetter im Winter so ist. Kalt, aber sonnig, knapp unterm Nullpunkt, das ist dann schon in Ordnung.“ Das sagte ich heute Morgen zu einer Kollegin. Die sah mich lange schweigend an. „Wir haben Mitte Oktober.“ Ach ja, stimmt. Wenn man sich aber vorstellt, dass schon Dezember sei, dann kommt es einen gar nicht sooo kalt vor. Auf jeden Fall schaltet mein Körper sofort um auf Winterbetrieb. Ich habe das Verlangen, warmen Kakao zu trinken, freue mich auf den Weihnachtsmarkt, schaue mir verzückt meine Schal- und Mützensammlung an und habe mich in neue Winterstiefel verliebt (die ich mir aber nur vielleicht kaufen werde).

Zum ersten Mal seit Jahren habe ich das Gefühl, dass ich auf den Winter vorbereitet sein werde. Heute wurden bei meinem Auto die Winterreifen drauf gezogen. Das mache ich normalerweise erst, wenn man den Schnee schon riechen kann, deswegen bin ich regelrecht stolz darauf. Außerdem war ich in der Apotheke und habe Geld für sündhaft teure Cremes und Salben gelassen, damit meine zarte Kleinkinderhaut nicht so leidet. Die eine Creme kann ich übrigens auch benutzen, wenn ich mir mal (O-Ton) „ein Tattoo stechen lassen möchte“. Gut zu wissen. Will ich aber gar nicht.
Die Siggi-Decke liegt als Zugluftstop vor der Wohnungstür und meine Kuscheldecke und ich sind mittlerweile nahezu unzertrennlich. Die Taschenwärmer liegen griffbereit und die Handschuhe kommen morgen auch zum Einsatz.

Es wird Winter und ich glaube, es wird gar nicht so schlimm. Und vielleicht gibt es Freitag auf der Alm ja schon Glühwein. Ich bin bereit.

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Kategorien: I hope, I think, I know, me, myself & I | Schlagwörter: | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „winterl:ich

  1. In München hat es geschneit.
    Letzte Woche hatte ich noch knapp 20 Grad an der See.
    Komisch. Aber ich mag es auch, die Kälte. Ich friere lieber als dass ich schwitze.

    … aber diese Dunkelheit, die ist Arsch 😦

  2. Little James

    Dunkelheit ist wirklich ein Arsch. Dafür hab ich meine Notfalltropfen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann kennst du die auch.

  3. Jetzt wo es tagtäglich früher dunkler wird und morgens länger dunkel bleibt (es ist ja jetzt sogar noch zappenduster wenn ich morgens ins Auto steige), merke ich wie ich immer missmutiger werde und so ziemlich alle Reste guter Stimmung gegen den miesepetrigen Andi ausgetauscht werden. Eine schlimme Zeit für mich. Und wenn ich mich nicht irre, fürchten sich auch meine Verwandten vor dem was dann mit mir passiert und womit sie dann konfrontiert werden (bis es Weihnachten dann eskaliert).

    Winterreifen habe ich am Montag in Auftrag gegeben, die mußten aber erst bestellt werden. Ich hoffe das das diese Woche noch was wird.

  4. Little James

    Ach, Weihnachten mag ich. November, Januar und Februar sind für mich die schlimmsten Monate. Im Dezember kann ich mich immerhin mit Glühwein betäuben 🙂

  5. Ich brauche ’ne Winterjacke und das im Oktober. Ich könnt‘ kotzen. Gestern noch Extreme-Sonnenallergie-Kratzing und leichten Sonnenbrand gehabt. Ahhhhhhhhhhhhhhhh!

  6. Little James

    Du ahnst gar nicht, wie viele Kreuze ich schon gemacht habe, dass meine neue Übergangsjacke ein wenig zu dick ist…Als hätte ich das geahnt.

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