Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (August)

Auch im August habe ich es ausgenutzt, auf Reisen gewesen zu sein. Wieder mal die passende Gelegenheit, Essen (oder so) zu testen, das man nicht kennt. Typisches US-Essen kennt man ja: Burger, Hot Dogs, Sandwiches. Hauptsache, irgendwas in Kohlenhydrate gepackt.

Aber was ein Glück: wir sind mit einer indischen Airline geflogen. Mit einer sehr guten indischen Airline, ich will hier keine Kommentare über schrottige Flugzeuge lesen oder so. Das war topp. Und das Essen war das beste Flugzeugessen, das ich jemals hatte. Mutig wie ich war, lehnte ich das internationale Futter ab und entschied mich für das indische Menü. Es gab Bhuna Masala Murgh, das war Hähnchen mit Reis, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen. Scharfen Gewürzen. Mir liefen die Tränen, aber es war lecker. Später gab es dann noch Paneer Matar Bhujia, das war Hüttenkäse mit pürierten Erbsen und Zwiebeln. Und, ja, Gewürzen. Tränen again. Aber auch das sehr lecker. Nur kann ich leider gar nicht sagen, was das für Gewürze waren. Und das ist ja schade, schließlich will ich das hier ja eigentlich richtig vorstellen.

Zum Essen gab es dann ein Tütchen „After Mint“. Ich habe meins erst auf dem Rückweg aufgemacht, deswegen war es auch schon August. Hier wird ja nicht gemogelt. Auf dem Rückweg und im Zug nach Bielefeld suchte ich verzweifelt Kaugummi, denn nach stundenlanger Reise bekommt man ja einen Geschmack wie Teppichkleber auf der Zunge. Da fiel mir das Tütchen After Mint wieder in die Hände. Super! Mint!

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Sieht zwar eher aus wie Trill oder MagicGum, aber in der Not probiere ich auch indisches Vogelfutter. Leider…schmeckte es auch ein wenig wie Vogelfutter. Eine Mischung aus Kümmel und Anis. Irgendwie. So ähnlich jedenfalls. Zum Glück hab ich mir nicht gleich das ganze Tütchen in den Rachen geworfen. Mein Zugnachbar, dem ich den Rest großzügig anbot, wollte dann auch nicht, der hat meinen Gesichtsausdruck gesehen. Absoluter Fehlgriff, also das After Mint jetzt, den Sitznachbar habe ich nicht weiter kennen gelernt um das zu beurteilen. Aber nun gut: auch das gehört dazu, wenn man wilde Sachen ausprobiert. Es kann ja nicht immer alles schmecken, was man testet. Try and Error. Im September will ich aber wieder was Leckeres!

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Kategorien: Eat & Greet | Schlagwörter: | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (August)

  1. tommy

    das essen an board kann manchmal wirklich verdammt gut sein 🙂
    dieses zeug hatte vor ner weile ne kollegin mit beim grillen und hat es allen vorgestellt. da ist wohl auch fenchel mit drin und aus dem grund habe ich es nicht probiert. aber ich kann mir dein gesicht vorstellen da meine kollegen sicher ein ähnliches gesicht gemacht haben 😉

  2. Ja, stimmt. Fenchel. Zum Kotzen 🙂

  3. So was bekommt man auch beim Inder in der Altstadt nach dem Essen gereicht. Ich mag das gerne. Besonders wenn es vorher indischen Hüttenkäse mit Spinat und Reis gab. 🙂 Mal schauen was ich nächste Woche bei Emirates zu Essen bekomme. Die sollen ja was Service und Verpflegung angeht die Top-Airline überhaupt sein.

  4. Ich glaub, ich hab noch ein Tütchen, kannst du gerne haben. Wenn ich es nicht schon weggeschmissen habe.

    Aha, wo geht’s denn hin?

  5. urks. Erinnert mich an einen ekelhaften Nachtisch. Namens After Mint. Wie du schon sagtest, zum kotzen.

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