Willkommen in der 2. Liga (Alemannia Aachen)

Während der SC Paderborn gute Chancen hat, in die zweite Bundesliga aufzusteigen, der 1. FC Nürnberg alles gibt um dort nicht mehr sein zu müssen und eine Verlinkung meines Blogs bei Blog5 mir Rekordbesucherzahlen beschert, stelle ich euch heute mal wieder eine Mannschaft – und damit einen zukünftigen Gegner von Arminia Bielefeld – vor.

Heute: Alemannia Aachen. Gegen die haben wir doch erst kürzlich (wie die Zeit vergeht, es war der 29.10.2006) mit 5:1 gewonnen. Damals gehörte uns damit der 5. Tabellenplatz. Ich erinnere mich noch wie heute, wie wir damals durch die Stadt getanzt sind und Jan Schlaudraff ausgelacht haben.

Aber zum Verein. Gespielt wird aufm Tivoli, ein teilüberdachtes Stadion mit 21.300 Plätzen. Und es scheint eins der bestbesuchtesten Stadien der Liga zu sein. Die Tribünen haben übrigens so charmante Namen wie Sparkassen-Tribüne. So könnten wir finanzielle Probleme vielleicht auch noch in den Griff bekommen. Aber möchte ich demnächst sagen: ich steh auf der Oetker-Tribüne? Hmmm…ich bleibe Block 1 treu. Dafür sind in Aachen die Tickets günstiger.

In Aachen gibt es übrigens die Aleminis, aber ich wette, sie haben nicht einen eigenen Hit für die Kinderfankurve. Dafür haben sie einen Kartoffelkäfer als Maskottchen. Der heißt Al-Aix. Als ich das Tier gesehen habe, dachte ich: ach, eine Biene, naja passt ja zum gelb-schwarzen Trikot. Ein Kartoffelkäfer also. Französischsprechende dürfen höchstens ein bisschen die originelle Namenswahl bewundern. Clever gemacht. Aber einen Kartoffelkäfer als Maskottchen? Das ist doch ein Schädling. Die DDR hat im kalten Krieg sogar mal behauptet, dass die Amerikaner die Kartoffelkäfer als biologische Waffe über sie abgeworfen haben.

Zum Kader der Alemannia kann ich übrigens nichts sagen: ich kenne nicht einen ihrer Spieler. Einige bekanntere wie Jan Schlaudraff oder Simon Rolfes haben mal bei ihnen gespielt, aber aktuell sagt mir nicht ein Name was. Liegt natürlich an meinem fußballerischen Desinteresse, sobald es über den schwarz-weiß-blauen Tellerrand hinausgeht.

Wenn ich an Aachen denke, dann zunächst an Pflaumenmus. Und dann an unseren 5:1-Erfolg. Hoffentlich bleibt das auch in der nächsten Saison so.

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Kategorien: Football's coming home | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Willkommen in der 2. Liga (Alemannia Aachen)

  1. Alexander Klitzpera, ein ehemaliger Arminie, hat länger für die Alemannia gespielt, aber seit einer Saison (oder so) glaub ich nicht mehr.

  2. vom alten Tivoli hat sich die Alemannia (leider) am letzten Saisonspieltag verabschiedet und zieht in einen neuen Betonbau um, der – glaube ich – ein wenig größer sein wird. Wieder einmal wird der Modernisierung Tribut gezollt…

    und mit Benny Auer stellen die Aachener einen der Toptorjäger der Saison. Und mit Lewis Holtby haben sie (noch) einen, von dem es bald wieder heißen wird: der hat in Aachen angefangen… 😉

  3. dieschoenheitderchance

    Ich bin bei dieser Serie wirklich froh, dass ich so fußball-affine Leser habe. Ich achte hauptsächlich auf die Beine der Stürmer, auf das Maskottchen und die Bratwurstpreise im Stadion 😉 Dafür weiß ich was Abseits ist. Bin ja selbst eine lebende Abseitsfalle.

  4. Pingback: Arminia – der Stand der Dinge (8.6.2009) | Blogboys

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