Das Beste halt

Freitage sind ja soweit super Tage. Endlich beginnt das Wochenende. Freie Tage liegen vor einem und dann war gestern das Wetter ja auch noch so herrlich. Eigentlich hätte der ganze Tag frei sein dürfen, aber ein Berg Arbeit musste dann doch noch abgearbeitet werden. Also machte ich das Beste draus und habe mir nach der Arbeit einen riesigen Mango-Smoothie geholt und bin damit durch die Stadt zurück nach Hause geschlendert. Dort musste ich leider aber noch Hausaufgaben für den Ada-Kurs am Abend machen und dann auch schon wieder los. Ist das deprimierend, wenn man da in der schönen Frühlingssonne in einem kleinen Raum sitzt, von draußen Gelächter hört und genau weiß, man muss noch über zwei Stunden dort sitzen und einigermaßen aufmerksam sein. Die Motivationskurve fällt und fällt. Wir machen das Beste draus und pflegen wenigstens unsere zwischenmenschlichen Kontakte. Unser Dozent hat Erbarmen und lässt uns zwanzig Minuten eher gehen. Ich glaube, er hat uns einfach nicht mehr ertragen.

Auf zu Fräulein Rotten-Meier. In fast direkter Nachbarschaft zur Alm können wir dort den Spielverlauf verfolgen. Wenn man schon selbst nicht dabei sein kann, dann halt so. Das Ergebnis ist allerdings (mal wieder) nicht so erfreulich für die Arminia. Leiden schaft Leidenschaft. Fragt sich nur wie lange noch. Wir treffen uns dann mit denen, die das Spiel geguckt haben und ziehen weiter, durch diese laue Frühlingsnacht insvors Mellow. „Ihr guckt alle so, als wäre es zweistellig ausgegangen!“ ist für mich der Satz des Abends. Machen wir halt das Beste draus. Leider dürfen wir nicht ewig vorm Mellow rumstehen, einige Nachbarn sind lärmempfindlich und haben die Nummer der Polizei in ihrer Kurzwahlliste.

Machen wir halt das Beste draus und gehen Döner essen. Schön, wenn man das rund um die Uhr machen kann. Fünf charmante Bielefelderinnen verzücken zwei Männer, die nun nie wieder mit wem anderes nachts Döner essen möchten. Ich kann das nachvollziehen. Ganz nebenbei schwören wir noch eine Art Musketier-Schwur. Und ich wünsche mir auf dem Heimweg, dass ich diese fabelhaften Frauen für immer vor allem beschützen könnte. Eine Firewall fürs Leben.

Das war irgendwie ein merkwürdiger Freitag. Er hätte viel schöner sein können als er wurde. Das Potenzial war definitiv da. Immerhin, wir haben das Beste draus gemacht, denke ich zumindest. Und jetzt: Samstag!

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Kategorien: Football's coming home, I hope, I think, I know | Schlagwörter: , | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Das Beste halt

  1. Frl. Rotten-Meier

    danke! für die firewall… ich freue mich auf die nächsten lauen nächte in dieser runde der musketierinnen.

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