Theater! Theater!

Es ist wieder soweit! Wir können erstaunlicherweise sogar alle ziemlich gut unseren Text und die Ideen brennen uns unter den Nägeln. Aber zunächst gehen wir alle kreuz und quer durch den Raum. Marschieren. Schlendern. Schreiten. Sind wütend. Schüchtern. Verlegen. Fröhlich. Arrogant. Wir haben das Gefühl, dass wir den anderen egal sind. Wir haben das Gefühl, dass die anderen uns nicht mögen.

Und dann: In den nächsten zwanzig Schritten habt ihr eine Idee, die euer Leben so positiv verändern wird, dass es nie wieder schlechte Zeiten gibt.

Ich gehe los. Eins, zwei. Mein Rücken streckt sich durch. Drei, Vier, Fünf. Ich balle meine Fäuste. Sechs, Sieben, Acht. Ich ziehe meine Schultern zurück. Neun, zehn, elf, zwölf. Tatsächlich kann ich sogar noch aufrechter gehen. Dreizehn, vierzehn. Meine Schritte werden größer und energischer. Fünfzehn, sechzehn, siebzehn. Ein Grinsen ist auf meinem Gesicht. Achtzehn, neunzehn. Ich bin glücklich. Zwanzig.

Und ich frage mich: warum kann mein Leben nicht 24-Stunden-Theater sein?!

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Kategorien: I hope, I think, I know | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

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