Ich esse was, was ich nicht kenn‘

Jeden Monat kommt jetzt was aufn Tisch, was ich bisher noch nie gegessen habe.
Da ich im Februar das ganze ja etwas schleifen hab lassen, wollte ich es in diesem Monat gar nicht so lange vor mir herschieben und hab den heutigen Supermarktbesuch dazu genutzt, mal beim „Exotenregal“ zu gucken, was da so alles angeboten wird. Es ist einiges. Da werde ich sicherlich noch einige Monate einfach zugreifen können. Und ich freu mich jetzt schon darauf.

Heute habe ich eine Tamarillo gekauft. Etwa pflaumengroß und in einer schönen roten Farbe.

Glücklicherweise gibt es zu den exotischen Früchten immer eine kleine Anleitung. Wonach sie schmecken, wie man sie isst und woran man erkennt, dass sie reif sind. Gerade die „Ess-„Anleitung war sehr praktisch, ansonsten hätte ich die wohl einfach abgewaschen und reingebissen. Die Schale ist allerdings nicht essbar. Stattdessen schneidet man Tamarillos einfach auf, wie eine Kiwi, und löffelt sie dann aus.

Geschmacklich sind Tamarillos ein wenig herb-süß. Ich musste mich ein wenig überwinden, weil die kleinen schwarzen Kerne in einer Art Glibsch sind. Empfindliche Leute können das nicht essen, das kann ich jetzt schon sagen. Aber vom Geschmack her ist das schon in Ordnung. Auf jeden Fall mal was anderes. Eine Sommerfrucht, schön für heiße Tage. Vielleicht mit ein bisschen Vanille-Eis. Tamarillos werde ich bestimmt noch mal essen. Und auf den nächsten Monat freu ich mich jetzt schon.

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Kategorien: Eat & Greet | Schlagwörter: | 7 Kommentare

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7 Gedanken zu „Ich esse was, was ich nicht kenn‘

  1. tommy

    ich beneide leute die sowas durhcziehn. bin da irgendwie viel zufimschig für und esse wirklich nur ganz selten dinge die ich nicht kenne. bin mal gespannt was du noch so entdeckst und vielleicht schaffe ich es ja mal was zu probieren wenn ich hier was leckeres finde 🙂
    übrigens, ich gehöre zu den empfindlichen leuten. wenn ich an glitschiges zeug denke… nee, das würd ich nicht essen.

  2. Und auch gleich mit passenden Bildchen zum Nachmachen – vorbildlich 🙂

    Hinsichtlich „Glibber“ und den Kernen finde ich die Nebenbezeichnung Baumtomate wirklich treffend.

    Bei der heutigen Einkaufstour haben mich die Pitahaya wieder angelacht. Sonst gerne mal mit in den Wagen geschmissen mussten sie aber dieses Mal im Regal bleiben. 5€ war mir der Spaß dann doch nicht wert.

    Btw – wie wäre es mit einer offenen Vorschlagsliste für deine Leser, die du dann abarbeiten darfst? 😉

  3. @ Tommy: Normalerweise bin ich ja auch nicht gerade für mein Durchhaltevermögen bekannt. Aber das macht Spaß und ich finde es aufregend, immer mal wieder was Neues zu probieren.

    @ Markus: Erinnert von der Art her schon wirklich an Tomate, nur etwas fester. Und geschmacklich natürlich gaaanz anders 🙂
    Beim letzten Monat hab ich ja schon ein paar Vorschläge bekommen. Die behalte ich auch im Hinterkopf. Jetzt darf auch jeder gern was dazusteuern. Aber ob ich das dann auch besorge…

  4. Fr. SchokoPerle

    Oh als ich das aufgeschnittene Bild betrachtete fand ich es sah auch aus wie eine Kiwi.

    Und das Vorhaben, ich esse etwas, was ich nicht kenne, ist toll. Ich glaub ich mache das auch.

  5. Frl. Rotten-Meier

    Der Name erinnert mich an das Lied: ‚Is this the way to Amarillo“. Nun habe ich einen neuen, alten Ohrwurm, aargh… ‚is this the way to Tamarillo?‘ 😉 (Gar Lustiges erfährt man übrigens bei Wikipedia über dieses Lied! Und ich dachte immer nur an Roberto Blanco, aber neeein…)

  6. schneegespenst

    Ich esse ja auch alles, auch alles was ich nicht kenne 🙂
    Diese Frucht habe ich mal im Urlaub gegessen. Ich fand sie auch ganz gut.

  7. Pingback: Ich esse was, was ich nicht kenn‘ (April) | kleine Meise - großes Herz

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