Wie Buttermilch mit Spucke…

…scheine ich heute auszusehen. Zumindest war das die einstimmige Meinung (und gleichzeitig ein O-Ton) meiner Kollegen, die mich dann auch früher nach Hause schickten. Und ich hab erst mal ne Runde auf dem Sofa geschlummert.

Der Grund ist ganz simpel: was in der letzten Woche noch ein leises und unregelmäßiges Kratzen im Hals war, scheint jetzt eine ausgewachsene Erkältung zu werden. Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen…auf Husten und Schnupfen warte ich übrigens noch. Vielleicht kommen die, wenn die Medikamente, die ich heute in mich eingeworfen habe, ihre Wirkung verlieren. Neben den chemischen Keulen aus der Apotheke habe ich auch ganz brav heiße Zitrone und Hühnersuppe konsumiert. Vermutlich werde ich also nur ein paar Tage leiden müssen und dann wieder gesund werden.

Bestimmt habe ich am Wochenende zu viel gefroren. So einzwei Mal war ich ganz schön durchgefroren, das gebe ich zu. Aber gelohnt hat sich das eigentlich schon. Gut, das Bundesligaspiel am Freitag war mal wieder nicht so erfreulich *seufz*. Samstag allerdings stand der Ausflug nach Gronau im Rock’n’Popmuseum auf dem Plan. Dort war es zwar bitter kalt, also, auf dem Weg vom Parkplatz zum Museum, aber das Museum selbst war ja das Entscheidende.

Ich weiß nicht so recht, ob ich es weiterempfehlen kann. Eigentlich ist es toll gemacht. Aber so im Ganzen ist es ein bisschen wenig. Zumindest, wenn man dafür 140 Kilometer pro Weg in Kauf nehmen muss. Wer näher dran wohnt, für den ist das schon eher was. Es gibt einiges zu entdecken und man kann auch viel mit Rhytmen und Klängen ausprobieren. Es macht auf jeden Fall Spaß und Musikliebhaber können dort viel rumstöbern. Am Besten hat mir die „Auditive Klangreise“ gefallen: ein schallisolierter Raum mit riesigen Lautsprechern, wo kurze Musiksequenzen der letzten Jahre gespielt werden. Man kann die Musik nicht nur hören, man kann sie spüren und sehen. Das Warnschild „Für Kleinkinder nicht geeignet“ war jedenfalls nicht untertrieben.

Im Ganzen: die Wanderausstellung ist ein bisschen mager, die Dauerausstellung erschlägt einen fast. Ein Raum mit MusikMusikMusik. Und dazu noch bunte Scheinwerfer und diverse Ausstellungsstücke. Ich mit meiner winzigen Aufmerksamkeitsspanne hatte es schwer. Ich wollte gern alles auf einmal aufnehmen. Das geht aber nicht. So musste ich mich dazu zwingen, wirklich von Stück zu Stück, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt zu gehen.

Fotos kann ich euch leider nicht zeigen. Fotografieren ist dort streng verboten. Sogar ohne Blitz. Also müsst ihr wohl doch selbst hin. Ich werde in der Zwischenzeit schlafen.

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Kategorien: Entdeckt & Gesehen, Football's coming home, me, myself & I | Schlagwörter: , , , | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Wie Buttermilch mit Spucke…

  1. rotten-meier

    gute besserung, meine liebe! feine farben hier im übrigen, r-m!

  2. Ja schlaf Dich mal aus. Schlaf ist ja immer noch die beste Medizin. Gute Besserung aus Berlin.

  3. Buttermilch mit Spucke?
    Bäh. Aber so sehe ich derzeit auch aus. Leider.
    Übrigens, schön hast Du es hier, gefällt mir wirklich gut. 🙂

  4. schneegespenst

    Oh schön, die bist jetzt auch bei WP!!! *freu* Na dann, herzlich willkommen! 🙂

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