Welttag des Buches

Endlich habe ich mal wieder daran gedacht! Es ist Welttag des Buches und in meiner Welt ist das ein ziemlich hoher Feiertag (in vier Tagen ist World Tapir Day, das ist auch wieder ein Grund zu Feiern!). Wenn ich was zu sagen hätte, dann wäre heute jedenfalls ein Feiertag und alle müssten Zuhause mindestens eine Stunde lang ein Buch lesen. Mindestens.

Ich lese gern, und das habe ich schon immer gerne. Und ich lese ziemlich schnell, schaffe also auch ein gutes Pensum. Allerdings lese ich längst nicht mehr so viel wie früher mal – und ich muss leider zugeben, dass meine mangelnde Konzentrationsfähigkeit da auch ein Grund ist. Immer ist noch irgendwas, was ich nachschauen wollte und abends vorm Schlafen bin ich dann so schnell so müde, dass ich auch kaum was schaffe. Am besten klappt es noch bei meinem Arbeitsweg, aber ich wohn halt nur etwa 10 Minuten Busfahrt von der Arbeit entfernt, das ist ja jetzt auch nicht so viel. Ich hab allerdings auch schon mal meine Haltestelle verpasst, weil es gerade so spannend war.

Seit ein paar Jahren schreibe ich immer auf, welche Bücher ich lese und wann ich sie beendet habe. Und seit ich meinen E-Reader habe, lese ich auch wieder mehr, einfach weil ich ihn quasi immer bei mir habe und dann tatsächlich in jeder freien Minute lese. Je nach Buch und meiner Freizeit brauche ich dann so 5 – 14 Tage, nur “Limit” von Frank Schätzing hat mich tatsächlich in letzter Zeit ganze anderthalb Monate beschäftigt. Tag täglich quälte ich mich bei dem Blick auf die Seitenzahl und konnte es doch nicht weglegen, weil es so spannend war (Zweimal die Haltestelle verpasst).
Was ich dieses Jahr sonst noch so las?

John Irving – Letzte Nacht in Twisted River
Misha Anouk – Goodbye, Jehova!
Jonas Jonasson – Die Analphabetin, die rechnen konnte
Nick Hornby – Funny Girl
Fredrik Backman – Ein Mann namens Ove
Graeme Simsion – Das Rosie Projekt
Nickolas Butler – Shotgun Lovesongs

Ein paar ungelesene Bücher warten auch schon auf mich. Ein paar sind schon gekauft und auf dem Reader, ein paar stehen noch auf meiner Liste. Ich schreibe nämlich tatsächlich noch auf, was ich kaufen will (meine Konzentrationsschwäche zwingt mich zu Notizen) und dabei schau ich entweder, was mir aufgrund meiner bisher gekauften Bücher so empfohlen wird oder ich schreibe auf, was andere so empfehlen. So kam das hier zum Beispiel jüngst auf meine “Haben-Wollen”-Liste. Oder aber ich sehe irgendwo ein Buch, was mich einfach vom Titel her anspricht. Bei “Ein Mann namens Ove” war das so. Das habe ich gesehen und wollte es direkt einfach mal lesen. Mein Lieblingsbuchladen in Dortmund ist übrigens Transfer in Hörde, da kann man auch eBooks kaufen und auch sonst haben sie eine schöne Auswahl.

So, jetzt aber genug darüber geredet. Heute ist Welttag des Buches. Heute wird gelesen (nach Feierabend natürlich)! Tipps nehm ich gern, immer her damit.

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our night out: Paul Weller (13.04.2015, Gloria Köln)

Vielleicht tue ich den Münsteranern Unrecht, aber: Ich gehe nicht gerne in Münster auf Konzerte. Wenn es irgendwie geht, dann vermeide ich es. Deswegen passiert es schon mal, dass ich an einem Montag Abend nach Köln fahre. Das mache ich ja aber auch nicht für jeden, da muss schon Paul Weller (oder jemand vergleichbares) in die Stadt kommen. Da ist man ja schon froh, wenn es überhaupt mal wieder Konzerte in Deutschland gibt.

Den Support übernahmen die Iren The Vals, endlich mal wieder eine ganz angenehme Vorband. Fängt schon mal ganz gut an.

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So eingestimmt geht es dann auch so gut weiter. Paul Weller sieht zwar mittlerweile aus wie der Vater von Ken, aber ich glaube, viele Menschen würden sich glücklich schätzen, wenn sie in dem Alter noch so aussehen (ich selbst muss ja vermutlich bis an mein Lebensende beim Schnapskauf meinen Ausweis zeigen, aber das ist eine andere Geschichte).

Als Ocean Colour Scene-Fangirl hat es mir natürlich besonders gut gefallen, dass Steve Cradock als Gitarrist mit auf der Bühne war. Allerdings musste ich mich dann auch sehr auf Paul Weller konzentrieren, weil mein Gehirn damit beschäftigt war, sich zu fragen, warum Ocean Colour Scene denn verdammich noch eins nicht mal wieder nach Deutschland kommen. Da würde ich auch an einem Montag Abend für nach Köln fahren. Aber hallo. Sogar nach Münster.

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Zurück zum Modfather. Die Setlist des Abends war schön abwechslungsreich, Stücke vom neuen Album und alte Hits wechselten sich ausgewogen ab. Zwischendurch ging es ans Klavier, so wurde es nie langweilig und das Konzert war viel zu kurz. Dem Publikum wären sicherlich noch ein paar Songs eingefallen, aber nach zwei Zugaben war dann Schluss. Man wird ja nicht jünger. Immerhin durften wir eins der schönsten Liebeslieder aller Zeiten hören

Übrigens: da Liam Gallagher momentan ja sicherlich viel Zeit hat, hätte er ja auch noch vorbeikommen können und dann hätte man sowas in der Art auch noch mal hinbekommen.


Womöglich wäre ich dann aber ohnmächtig geworden. Mindestens.

Und noch mehr übrigens: auch hier gibt es noch mehr (unter anderem deutlich bessere Bilder) zu dem Konzert.

Dann müssen wir jetzt ja nur noch die Zeit bis zum neuen Album herumbekommen.

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Bienvenue à Paris – Sightseeing

Um es gleich vorweg zu sagen: auch nach etwa viereinhalb Tagen in Paris hat man mit Sicherheit noch längst nicht alle Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen. Gefühlt ist da ja an jeder Ecke irgendetwas, was man sich anschauen kann und was vom Reiseführer empfohlen wird. Aber immerhin: wir haben eine Menge abgeklappert und gesehen, Menschenmengen bestaunt und Eindrücke gesammelt.

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Die Basilika Sacré-Coeur lag ja in der Nähe unseres Hotels, und somit sahen wir sie jeden Tag. Da sie ja aber auf dem Montmartre liegt, kann man sie zB auch von der Seine aus sehen. Was für eine schöne Zuckerbäckerkirche.
Aber nicht die einzige schöne Kuppel in dieser Stadt: der Invalidendom kann da gleich mit einer güldenen Variante aufwarten.
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Der Invalidendom war ursprünglich mal ein Krankenhaus für Kriegsversehrte. Heute ist dort ein Museum für Panzer und anderes Kriegsgerümpel (das ist nicht der offizielle Name) und außerdem ist Napoleon dort begraben.

Jetzt aber genug gekuppelt. Kommen wir noch zu ein paar Dingen, die wohl jedem sofort einfallen, wenn man von Paris spricht.
Zum Beispiel der Arc De Triomphe – da kann man sich übrigens ganz hervorragend einfach mal hinsetzen und den Verkehr auf diesem Wahnsinns-Kreisverkehr anschauen. Ich hatte auch nach etwa einer halben Stunde noch nicht herausgefunden, wie viele Spuren es eigentlich gibt. Strenggenommen müsste die Antwort wohl “gar keine” lauten. Man fährt halt so wie es gerade passt. Ich war jedenfalls sehr froh, dass es eine Fußgängerunterführung zum Triumphbogen gibt. Zu Fuß darüber wäre wohl reiner Selbstmord.

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Und dieser Turm darf natürlich auch nicht fehlen!

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Das Wahrzeichen von Paris, der Eiffelturm. Ein 324 m hohes Stahlgerüst am Seine-Ufer. Hässlich und wunderschön zugleich. Und auf jeden Fall sehr beeindruckend. Vor allem wenn man direkt darunter steht. Das ist schon ein krasses Teil. Und irgendwie muss man immer hinschauen. Ein Leuchtturm und auf jeden Fall auch ein guter Orientierungspunkt, falls man sich da in der Ecke mal irgendwo verlaufen hat und auf die Karte schauen muss. Denn den Eiffelturm überragt natürlich wirklich eine Menge.

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Hier hat sich dann noch der Obelisk dazwischengemogelt.

Noch ein Hingucker: die Glaspyramide vom Louvre.

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Die Schlange vorm Louvre war übrigens auch recht ansehnlich, aber das Wetter hätte eh schon sehr schlecht sein müssen, damit wir da reingegangen wären. Da gibt es wohl deutlich interessantere Museen in Paris. Aber da es dann ja glücklicherweise nur wenig Regen gab, verbrachten wir die Zeit sowieso lieber draußen. Zum Beispiel um zur Ile de Cité zu gehen und uns dort die Kathedrale Notre Dame anzuschauen. Von außen, versteht sich. Die Schlange der Wartenden ist nämlich auch hier viel zu lang.

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Zu guter Letzt geht es dann wieder in die Nähe unseres Hotels, nur ein paar Minuten zu Fuß von der Metro-Station Pigalle entfernt. Hier steht dann noch eine Sehenswürdigkeit, die wohl auch jeder schon mal gesehen hat und die sich deutlich von den anderen Bauten abhebt.

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Aber dennoch ist das Moulin Rouge nicht weniger beeindruckend. Auch hier waren wir nur draußen. Ich weiß auch gar nicht, ob man da so einfach reinkommt oder vorher was reservieren muss.

Schon jetzt habe ich mich auf die “bedeutensten” Dinge beschränkt, den Grand Palais und anderes gar nicht erst mit in die Auswahl genommen. Paris ist einfach voller Sehenswürdigkeiten, alle ganz unterschiedlich und alle auf ihre Weise schön und interessant. Nachdem wir dieses Pflichtprogramm für Touristen also abgehakt haben, können wir uns dann demnächst um die Kür kümmern.

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Pottspot: Zeche Zollern

Meine Schwester war übers Wochenende zu Besuch, und da zeige ich ihr ja immer gerne die schönsten und interessantesten Orte Dortmunds. Da darf das “Schloss der Arbeit” natürlich nicht fehlen. Die Rede ist von der Zeche Zollern im Dortmunder Stadtteil Bövinghausen. Da bin ich selbst auch immer gerne, hab auch schon mal hier und hier davon geschwärmt.

Ich mag einfach die Vielseitigkeit dieses Orts. Licht und Schatten, sehr viel Rost und Kohle, Holz und Natur.

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Das Gelände ist ja auch dazu noch etwas weitläufiger, man kann also ein bisschen spazieren gehen oder sich in den Gebäuden Ausstellungen anschauen. Leider ist die Maschinenhalle momentan geschlossen, sobald die fertig restauriert und wieder zugänglich ist, muss ich also noch mal hin. Immerhin ist der Eingang auch von außen ganz schön.

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Außerdem gibt es noch eine Gastronomie und einen schönen Museumsshop und glücklicherweise ist es auch nicht so besonders überlaufen. Bisher jedenfalls bin ich da nie in ein Menschengedränge geraten. Auf den Förderturm sind wir natürlich auch geklettert – je älter ich werde, desto wackeligere Knie bekomme ich dabei. Aber noch wandere ich da unbeirrt hoch. Es lohnt sich halt auch.

Zeche Zollern ist für mich eins der schönsten Ausflugsziele in Dortmund. Und ich freu mich schon auf die Maschinenhalle (nächstes Jahr)!

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