monthly music (Februar 2015)

Besuchte Konzerte
We Were Promised Jetpacks (28.02. (also erst heute Abend) im Druckluft.

Vorfreude – gekaufte Konzertkarten
Jetzt aber: Benjamin Booker, We Were Promised Jetpacks, Gisbert zu Knyphausen und Sleaford Mods.
Langsam erwarte ich eine Fanfare, sobald ich den Ticketshop betrete.

Neue Tonträger braucht das Land
Nichts! Ein ruhiger Monat.

Heavy Rotation
Da hilft mir mein guter alter last.fm-Account weiter: der meistgespielte Künstler im Februar war bei mir The Smiths, der Top-Titel allerdings “Run With The Boys” von Carl Barat. Einer meiner liebsten Songs.

Newcomer
Die Way Back When-Spotifyliste hat mir einiges ins Haus gespült. Auf das Festival freu ich mich jetzt schon! Die bisherigen Bestätigungen sind enorm vielversprechend.

Ansonsten wurde das CD-Regal erweitert, das platzte nämlich schon aus allen Nähten. Jetzt haben wir da wieder Ruhe, so für die nächsten sechs bis zwölf Monate vielleicht.

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Dann hören wir mal, was der März so bringt.

Kategorien: monthly music | 3 Kommentare

unsocial networking

Ich bin nicht so gut darin. In diesem Social Media-Dings. Oder bin ich vielleicht doch eine heimliche Expertin und weiß es selbst nicht?

Ich bin Mitglied bei Facebook, Google+, Twitter und Instagram. Also bin ich grundsätzlich dabei. Als Vertreter meiner Generation bin ich ja auch quasi eine Art Native Speaker. Aber ich spreche halt nicht immer.

Neulich habe ich mir zum Beispiel ENDLICH neue Jeans gekauft. Anstatt davon bei Twitter zu berichten, habe ich nur ihm und ihr davon erzählt. Dabei war es sogar eigentlich eine ganz hübsche Einkaufsgeschichte. Aber eben halt nur ein Paar neue Hosen.

Am gleichen Tag holte ich mir ebenfalls mein neues Smartphone. Einfach so. Ich habe vorher weder in den ganzen Kanälen nach Empfehlungen zu Modell oder Farbwahl gefragt, noch darüber getwittert, welches ich mir gekauft habe. Und ein Foto habe ich auch nicht daovn gemacht. Falls es tatsächlich jemanden interessiert: es ist ein HTC One M8. In dunkelgrau. Ich mag es, wirklich. Der Mobilfunkanbieter legte noch ein Tablet oben drauf. Ich bin manchmal fast überfordert, diese Geräteauswahl jetzt. Aber es gefällt mir auch.

Und sonst? Ich twittere nicht, wenn ich Halsschmerzen habe oder zum Sport gehe (ihr würdet staunen). Ich verrate auch nicht immer und überall, wo ich gerade bin. Und tatsächlich interessiert es mich in der Regel auch bei anderen Leuten nicht. Und so gibt es tatsächlich Momente im Social Network-Dschungel, wo ich Leute, die ich persönlich eigentlich nett finde, rauswerfe oder stumm schalte. Übrigens schalte ich bei nahezu jedem neuen Twitter-“Folge ich” als erstes die Retweet-Funktion aus – das heißt, ich kann (MUSS!) seine/ihre Retweets nicht lesen.

So, jetzt hab ich das hier doch auch alles rausgehauen. Wie praktisch, alles auf einen Schlag. Und natürlich auch alles ein bisschen albern, denn wenn mich die Social Networks wirklich so nerven würden, dann würde ich mich ja einfach abmelden. Mach ich dann ja auch nicht, dafür ist es einfach doch zu sehr Bestandteil meines Lebens. Und dann müsste ich konsequenterweise vielleicht auch in einer Höhle leben. Ist ja auch doof. Und mir ist auch klar, dass das Leben nicht immer nur aus relevanten Dingen besteht, das wäre auch ziemlich langweilig – und vermutlich könnte ich mir dann bei YouTube auch keine Videos mit tanzenden Kakadus mehr anschauen. Auch schade.

Immerhin: ich weiß, dass es mir nicht allein so geht. Und so wird es wohl noch immer Menschen geben, die jeden ihrer Gedanken ungefiltert in solchen Netzwerken teilen. Und Menschen, die sich dafür nicht interessieren. Und natürlich auch Menschen, die sich dafür interessieren. Ich hörte zumindest davon, dass es die geben soll. Und bei Instagram schau ich mir auch weiterhin Katzen und Kaffeetassen an. Manchmal gefallen sie mir ja auch.

Und notfalls…

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ich esse

Ich esse gern. Und viel. Und alles. Also fast alles. Bei Innereien streike ich, aber ansonsten bin ich nicht sehr wählerisch.

Ich esse gern. Ich esse gerne vegetarische oder vegane Gerichte. Das Fehlen tierischer Produkte empfinde ich nicht zwangsläufig als Verlust beim Essen. Ich esse ein leckeres Kichererbsencurry und denke dabei “lecker” und nicht etwa “oh, das ist vegan!” Ich lade auch selten Bilder von meinem Essen bei Instagram hoch, weil mir das merkwürdig vorkommt. Ich esse übrigens auch gerne Steaks und Wiener Schnitzel. Nur halt in Maßen.

Wenn man aber bei Instagram auf die Bilder schaut, auf denen ich verlinkt bin, dann sieht man da viel Essen. Weil ich gerne esse. Und viel. Und gerne viel in Gesellschaft. Alleine esse ich oft nur zum satt werden, in Gesellschaft dagegen esse ich viel lieber. Ich mag dieses kommunikative Beieinander am Tisch und bin in der Hinsicht ein typisches Großfamilienkind. Am Tisch wird zusammen gerückt, irgendwie finden alle Platz und dann werden Töpfe und Schüsseln einfach herumgereicht und jeder nimmt was er mag. Wenn mir jemand aktiv am Tisch etwas anbietet macht mich das immer etwas nervös, vor allem wenn es direkt vor mir steht. Ich fühle mich dann oft verpflichtet, noch einen Nachschlag zu nehmen, auch wenn ich satt bin. Im Umkehrschluss bin ich oft eine schlechte Gastgeberin, weil ich meist gar nicht daran denke, meinen Gästen etwas anzubieten. Steht doch offen auf dem Tisch, kann sich ja jeder nehmen. Wenn es immer so einfach wäre.

Ich esse gern. Jetzt ist Fastenzeit und wie jedes Jahr verzichte ich 40 Tage lang auf Süßkrams und Co. Schokolade, Kuchen, zuckerhaltige Limonade, Chips, der Kantinen-Nachtisch und so weiter. Und wie jedes Jahr gönne ich mir zwei Ausnahmen. Eine ist direkt morgen, da wir Gäste zum Kuchen essen eingeladen haben. Timing ist alles. Und dann bin ich demnächst zum Waffeln essen eingeladen, da gibt es dann Ausnahme Nummer 2.

Heute Nacht habe ich von Karamell-Macchiato geträumt und bin mit dem Gedanken aufgewacht, dass das ja jetzt “verboten” ist. Ansonsten geht es mir aber noch sehr gut. Heute Abend gibt es Lasagne, die tröstet mich.

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catching the sun

Am Phoenixsee kann man ziemlich gut Sonnenstrahlen einfangen. Man muss nur ein bisschen den Menschenmassen ausweichen können. Ich war dieses Jahr schon am See, aber da habe ich ihn immer eher als Abkürzung genommen, und es war immer abends und schon dunkel. Heute dann der erste “offizielle” Spaziergang 2015 am See.

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Enten-Nachwuchs in progress. Gibt da ja noch nicht so viele. Das geschulte Auge sieht natürlich sofort: ist gar keine Ente, sondern ein Haubentaucher. Und die eigentliche Plage am Phoenixsee sind ja auch die Kanada-Gänse. Kam ja auch überraschend, dass sich dort Wildtiere ansiedeln.

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KEINE Winterschuhe mehr. Am Ende des Winters hasse ich meine Winterkleidung ja immer so enorm, dass ich sie am liebsten feierlich verbrennen möchte. Für mich ist es jetzt schon ein echtes Highlight, nicht mehr jeden Tag gefütterte Schuhe zu tragen. Was man allerding auf diesem Foto nicht sehen kann: Winterjacke, Handschuhe, Mütze und Schal. Nun ja.

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Bald schon wieder dort im T-Shirt durch die Abendsonne laufen, Eis essen, die Füße ins Wasser halten (VERBOTEN!). Und auch wenn viele meckern: ich mag den Phoenixsee. Eine kleine Runde Sonne tanken ist schon ein bisschen wie Urlaub. Jetzt erst mal ein bisschen Frühlingsluft schnuppern. Im Garten blühen schon Krokusse. Tschüss Winter! Ich werde dich nicht vermissen.

Kategorien: Hometown Blues | Schlagwörter: , , | 4 Kommentare

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