monthly music (Oktober 2014)

Besuchte Konzerte
The Libertines in der Mitsubishi Electric Halle (05.10.)
Jens Friebe im Studio 672 (08.10.)
Maximo Park im Zakk (18.10) wegen Krankheit nicht da gewesen
Dexters im FZW (21.10.)
Spring Offensive im FZW (28.10.) – der Bericht folgt in den nächsten Tagen übrigens noch.

Jedes Konzert auf seine Art und Weise besonders und gut. Wunderbare Konzertmomente.
Und in der Taktung geht der November übrigens weiter. Das nenne ich mal Konzertsaison.

Vorfreude – gekaufte Konzertkarten
Royal Blood und Noel Gallagher. Januar und März. Muss ja irgendwie weiter gehen.

Neue Tonträger braucht das Land

Temples – Sun Structures
Nachdem ich die Band überhaupt erst letzten Monat wahrgenommen habe, wofür ich mich immer noch schäme, habe ich direkt die CD gekauft. Vielleicht kann ich die Schande so ein wenig schmälern.

Randale – Kinderparty am Wackelpeter
Die habe ich dann aber direkt verschenkt. An einen zweijährigen Jungen.
(Perfider Schachzug: das Lied “Kinderfankurve”, was früher übrigens vor Heimspielen auf der Alm gespielt wurde, befindet sich auch auf der CD und das fußballverrückte Kind wird es bestimmt lieben. Ein Stück Arminia-Erinnerung im BVB-Haushalt. Es ist mir eine besondere Freude.)

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Oasis – What’s The Story, Morning Glory (Remasterd Version, Vinyl) — bestellt, aber noch nicht geliefert
Als würde das Album nicht schon in doppelter Ausfertigung in diesem Haushalt vorliegen…aber manchmal muss ich halt unnütz Geld verbrennen.

Außerdem fand noch Johnny Marrs neues Album “Playland” seinen Weg in mein Wohnzimmer und Herz. Wunderbares Album, schon wieder.

Heavy Rotation
Da hilft mir mein guter alter last.fm-Account weiter: der meistgespielte Künstler im Oktober war bei mir erneut Johnny Marr, Top-Titel allerdings “Keep In The Dark” von Temples.

Newcomer
Erstaunlich wenig. Ich war vollkommen damit beschäftigt, die Konzerte abzuarbeiten und die vorhandene Musik zu hören. Support bei den Konzerten war auch eher so naja ok. Spotify-Empfehlungen haben mich auch nicht umgehauen. Da gibt es also nichts neues. Schade.

Ansonsten: die von mir durchaus ziemlich geschätzte Band “Beady Eye” um Frontman Liam Gallagher hat sich aufgelöst, was die Gerüchteküche um eine Oasis-Reunion anheizt.
Hören wir mal, was der November sonst noch so bringt!

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Miss James on Tour: Koblenz

“Wenn Sie nach Koblenz wollen, dann fahren Sie am besten zuerst zur Festung und von dort aus mit der Seilbahn in die Stadt” So lautete der Ratschlag des Hotelbesitzers in Kastert, wir hielten uns daran und er hatte auf jeden Fall Recht. 1. An der Festung Ehrenbreitstein kann man sehr gut und viel günstiger parken als in Koblenz. 2. Man benutzt die Seilbahn konträr zu den anderen Touristen und hat somit die leereren Gondeln. Und ob man jetzt erst die Festung und dann die Stadt anschaut oder umgekehrt, ist ja auch egal. Da hatten wir also Glück, so einen Tipp bekommen zu haben. Noch mehr Glück: obwohl Regen vorhergesagt worden war, blieb es den ganzen Tag trocken. Der Himmel war zwar die meiste Zeit sehr dunkelgrau, aber immerhin besser als nasse Füße zu bekommen.

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Die Festung Ehrenbreitstein trohnt ein bisschen über Koblenz, auf der anderen Rheinseite der Stadt – und im Vergleich zu den ganzen bildhübschen Burgen, die wir die zwei Tage zuvor angeschaut hatten, konnte sie eigentlich nur verlieren. Sie ist nämlich ziemlich grau und klotzig. Aber sie musste ja nun auch etwas mehr aus- und abhalten können. Außerdem ist die Festung zwar schon recht alt, aber der letzte “Neubau” noch gar nicht so lange her. Und alte Burgen sind ja immer etwas schöner als neuere Architektursünden.

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Was dafür aber gut war: ein Fahrstuhl (!) zur Aussichtsplattform und in den Keller, in dem man Ausgrabungsstücke anschauen konnte. Und ein paar audiovisuelle Einblicke in die Festungszeit. Und die Aussicht war sogar bei Nebel super.

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Was man sieht: die Seilbahn, die dort seit der Gartenschau 2011 über den Rhein fährt. Die Moselmündung in den Rhein und das “Deutsche Eck” mit dem Denkmal von und für Kaiser Wilhelm I. Und wenn man die Seilbahn schon mal so von oben sieht, dann wird es auch höchste Zeit, sie mal zu benutzen.

Das Gelände vor der Festung wurde anlässlich der Bundesgartenschau vor 3 Jahren ein wenig parkähnlich angelegt, eine weitere Aussichtsplattform wurde gebaut und dann gibt es da jetzt diese Seilbahn, die über den Rhein und nach Koblenz führt. Da das ganze Gebiet ja aber UNESCO-Welterbe ist, war die Umsetzung und Betriebnahme wohl gar nicht so einfach und eigentlich sollte die Betriebsdauer auch viel kürzer sein. Mittlerweile hat die Unesco aber zugestimmt, dass die Seilbahn noch bis 2026 fahren darf.

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Wenn man Glück hat (hatten wir) erwischt man übrigens eine Gondel, die einen partiellen Glasboden hat. Da macht die Fahrt doppelt Spaß. In Koblenz kommt man dann nur wenige Meter entfernt vom Deutschen Eck heraus, da kann man dann gut auf Mosel und Rhein schauen und das Kaiser Wilhelm-Denkmal besteigen.

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Koblenz hat wie jede etwas größere Stadt ihre nicht so attraktiven Seiten: Einkaufscenter, Hauptverkehrsstraßen, Bausünden. Dafür aber auch ein paar wirklich schöne Straßenzüge, sehenswerte Gebäude und ein Schloss. Man kann ganz gut durch die Innenstadt laufen und sich an diesen Schönheiten erfreuen.

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Dann war auch noch Markt in Koblenz, das find ich ja immer super. Einfach mal zwischen den Ständen herschlendern und schauen. Markt hat immer so eine besonders schöne Atmosphäre. Wir fanden noch einen Stand, der Portionen von regionalem Wildgulasch verkaufte. Zeit für eine Mittagspause auf den Stufen am Marktplatz. Essen und Leute gucken. Besser geht’s kaum.

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Für das Schloss, bzw. den Schlossgarten haben wir uns auch noch ein bisschen mehr Zeit genommen.

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Da merkte man leider schon deutlich, dass der Herbst dort angekommen ist, einiges war schon welk und sah nicht mehr ganz so schön aus. Aber ich kann mir vorstellen, dass im Frühjahr und Sommer alles wie im Bilderbuch wirkt, denn grundsätzlich war der Park mit viel Liebe angelegt.

Nach ein paar Stunden durch Koblenz Straßen und einer großzügigen Café-Pause ging es dann wieder zum Deutschen Eck, die Festung von unten anschauen

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und dann wieder mit der Seilbahn auf die andere Seite.

Tschüss Koblenz, tschüss Rheinland Pfalz. Eine wirklich schöne Gegend ist das da, ein Besuch lohnt sich allemal. Obwohl ich keinen Vergleich habe, möchte ich behaupten, dass es auch am besten ist, dort im Herbst zu sein – ich sag nur Federweißer. Und buntes Laub in Kombination mit Sonnenschein und blauem Himmel. Für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende ist die Gegend dort wirklich ideal und zumindest von NRW aus ist sie auch gut erreichbar. Keine Frage, ich komm wieder!

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Fußballvoodoo

Am 13. September habe ich diesen schönen kleinen Lobgesang auf die vermeintlichen kleineren Fußballvereine mit ihren schönen, charmanten Stadien gehalten. Und erklärte dabei, dass allein das schon für mich ein Grund ist, dass ich kein BVB-Fan werden kann. Zu viele “Schönwetterfans” und so. Und überhaupt: worüber soll ich mich denn da aufregen, wenn die Mannschaft immer gewinnt und alles so gut läuft?! An diesem Tag hat der BVB übrigens 3:1 gegen Freiburg gewonnen.

Und dann? 2:0 gegen Mainz verloren. Unentschieden gegen Stuttgart. Eine Derby-Niederlage gegen Schalke. 0:1 gegen den HSV verloren. 2:1 gegen Köln und dann schlussendlich 0:1 gegen Hannover. Platz 15 in der Tabelle und damit nicht mehr weit vom Abstiegskampf entfernt. Jetzt nur keine Panik, liebe BVB-Fans: die Saison dauert ja noch eine Weile, da ist noch alles drin.

Aber: das hatte ich doch so auch nicht gemeint! Ich kann ja verstehen, dass die Spieler da Wert drauf legen, dass ich sie toll finde und gerne ins Stadion gehe. Das ist ja auch eine Ehre. Ich war ja sogar auch schon im Dortmunder Stadion, finde es halt nur so aufwändig und unentspannt. Trotzdem muss man ja nicht direkt zu solch drastischen Mitteln greifen und so spielen. Das ist vielleicht etwas übertrieben.

Tatsächlich nehme ich dann jetzt weitere Vorschläge an, von was ich niemals Fan werden könnte, weil sie mir zu erfolgreich sind (die CDU zum Beispiel). Obwohl ich ja ein bisschen Angst davor habe, auf einem Scheiterhaufen zu landen. Aber mit dem Risiko kann ich leben.

Und liebe BVB-Fans: sollte es ganz schlimm kommen, dann tröstet euch. Die 2. Liga hat auch attraktive Spiele. In Sandhausen und Aue kann man auch mal ein Wochenende verbringen. Gut, es gibt dann weniger Geld und das Stadion wird vielleicht auch nicht mehr voll sein. Aber eins verspreche ich: sollte der BVB absteigen, dann werde ich bei erstbester Gelegenheit mal wieder ins Stadion gehen. Die Arminia steigt ja schließlich auch wieder auf.

Kategorien: Football's coming home | 3 Kommentare

our night out: Dexters (21.10.2014, FZW Dortmund)

Nachdem für mich am vergangenen Samstag Maximo Park krankheitsbedingt ausfiel, war ich immerhin am Dienstag Abend wieder fit genug für einen kurzen Ausflug ins Freizeitzentrum West.

Kurz ist dabei wörtlich zu nehmen, denn besonders lang wurde der Abend nicht, aber die Briten haben ja bisher auch nur ihr Debütalbum “Shimmer Gold” auf dem Markt. Da kann man ja noch nicht so viel Material erwarten. Bei der nächsten Tour dauern die Konzerte bestimmt schon länger.

Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie Dexters in diesen Haushalt gekommen sind. Auf jeden Fall waren sie irgendwann irgendwie da, das Album auch (das habe ich gekauft, daran erinnere ich mich wenigstens noch) und die sehr schön günstigen Konzertkarten auch.

Ich halbwegs fit, meine Konzertunterstützung allerdings nicht, aber dafür sprang kurzfristig Jott Kah ein, die nicht nur eine äußerst angenehme Konzertbegleitung ist, sondern auch Bilder in ihrem Blog zeigt, die ich mir den ganzen Tag lang anschauen könnte. Und einen guten Musikgeschmack hat sie auch. Sowas findet man ja auch nicht alle Tage.

Nach dem Support von der Dortmunder Band Nothing But Rascals – die gefühlt mindestens die Hälfte der (etwa 50 – 60) Zuschauer mitgebracht hatten – ging es dann auch nach kurzer Umbaupause los.

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Ach, Dexters. Welch Wohltat für meine Indierock-Ohren. Endlich mal wieder ein bisschen Gitarrengeschrammel, ein bisschen 90er Manchester-Sound, ein bisschen britischer Akzent, ein bisschen Schellenkranz. Das ist doch genau meins. Der Schellenkranz zerbrach übrigens im Laufe des Konzerts in zwei Teile, aber das war wohl dem Alter geschuldet, es lag keinerlei Krawalligkeit in der Luft.

Meiner Meinung nach könnte es ja noch viel mehr Band wie Dexters geben. Endlich mal wieder was los aufm Plattenteller. Und nett waren die auch noch. Zumindest soweit ich das nach den Zwischendurch-Ansagen beurteilen kann. Besonders gut gefiel mir da ja übrigens, wenn mal neue Lieder angekündigt worden sind. Ich glaube, die wenigsten im Publikum hätten das bemerkt. Es hat auch niemand nach den alten Hits verlangt. Streng genommen sind es halt alles neue Lieder. Trotzdem nett. Auch nett: im Anschluss an das Konzert wurden die gekauften Alben signiert. Aber ich habe das ja schon. Schade, hätte ich das mal mitgenommen.

Auch schade: das Konzert war wirklich sehr schnell vorbei und es gab keine Zugabe. Da fühlt man sich ja fast ein bisschen schlecht. Zumindest irritiert es mächtig. War man als Publikum nicht gut genug? Hätte man mal ein bisschen hysterisch kreischen sollen? Ist die Band beleidigt, weil nur so wenig Zuschauer da waren? Einen Tag später erfuhr ich aber, dass es in Hamburg auch keine Zugabe gab, das beruhigt dann ja schon ein bisschen. Ist dann halt wohl so.

Aber hier, ach komm. Einer geht noch.

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