monthly music (August 2014)

Alles neu macht der Herbst! Ab sofort bringe ich euch monatlich meine (und da es ja ein sehr musikaffiner Haushalt ist, irgendwie auch seine) Musikleidenschaft noch ein bisschen näher. Ein kleiner musikalischer Monatsrückblick. Besuchte Konzerte, gekaufte Musik, Lieblingslied des Monats und so weiter. Ich hoffe, ich halte durch und lege mal los.

Besuchte Konzerte
das Haldern Pop Festival

Vorfreude – gekaufte Konzertkarten
Es steht viel an, so wurden Tickets für Maximo Park, Spring Offensive, Dexters, Spoon, The New Pornographers und Johnny Marr gekauft.
Außerdem kam dann noch zum Ende des Monats die Nachricht rein, dass Morrissey im November in Essen spielt. Ich bin sehr gespannt…

Neue Tonträger braucht das Land
Dawes – Nothing Is Wrong (Vinyl)

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Heavy Rotation
Da hilft mir mein guter alter last.fm-Account weiter: der meistgespielte Künstler im August war bei mir Damon Albarn, der meistgespielte Titel allerdings “Zigzagging Toward The Light” von Conor Oberst. Uneingeschränkte Hörempfehlung.

Newcomer
Neu für mich entdeckt, eigentlich alles mit Haldern Pop-Bezug: Dawes und Hozier, East Cameron Folkcore hat mir auch sehr gut gefallen.
Und dann war da noch Matthew Mole, der mir tatsächlich über das Radio ins Ohr gespült wurde, und das ganze nur etwa eine Stunde vor der Abfahrt in den Urlaub. Ich hatte jedenfalls ein bisschen Angst, ihn zu vergessen. Habe ich aber nicht.

Ich lasse mich ja sonst auch gerne mal dazu hinreißen, bei den Spotify-Vorschlägen für mich reinzuhören, gelegentlich habe ich da auch mal einen Glückstreffer. Im August war aber leider nichts dabei. Wobei ich halt urlaubsbedingt auch weniger Musik gehört habe. Nur ein bisschen kroatisches Gute-Laune-Radio.

Hören wir mal, was der September so bringt.

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SonneBergeMeer 2014: die Vorbereitung

Im vergangenen Jahr haben uns so viele Freunde von Kroatien vorgeschwärmt, das wir – also er und ich – einfach zu neugierig waren, um nicht dort hin zu fahren. Ich glaube, wir waren noch in den USA unterwegs, als wir ausmachten, dass Kroatien das Ziel des Sommers 2014 werden wird. Auch, dass wir uns eine Ferienwohnung mieten und die Reise mit dem Auto unternehmen würden, stand relativ schnell fest. Im Februar (vermutlich ein sehr kalter und dunkler Tag) buchten wir dann die Wohnung. Der Rest war Vorfreude, sowie ein Besuch im liebsten Sportwarenladen um dort eine Schnorchelausrüstung zu kaufen. Und einen Reiseführer besorgten wir auch.

Unser Feriendomizil lag in Klenovica, das liegt ziemlich genau auf der Grenze zwischen der Kvarner Bucht und dem nördlichen Velebit. Es ist ein kleines Dorf – und obwohl es natürlich auch dort eine Menge Touristen gibt, war es genau die richtige Wahl für uns. Denn Klenovica ist vergleichsweise ruhig und idyllisch. Kein Massentourismus, sondern ein gemütliches Fleckchen Erde. Ich werde es euch noch genauer vorstellen, versprochen. Auf jeden Fall liegt Klenovica noch ziemlich nördlich in Kroatien, aber dennoch zu weit für uns, um die Strecke in einem Stück durchzufahren. Wir entschieden uns für eine Zwischenübernachtung in München bei der Hinfahrt und zwei Stopps – einmal in Ljubljana/Slowenien und einmal am Chiemsee – auf der Rückfahrt. Übernachtungsmöglichkeiten klar gemacht, kann losgehen.

In München haben wir glücklicherweise privat übernachten können und konnten so gleichzeitig mal wieder ein paar Freunde treffen. Und natürlich das tun, was wir so mit am besten können:

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Im Biergarten rumhängen.

Wofür wir allerdings keinen Preis verlangen können: Reisevorbereitung. Obwohl ja die Schnorchelausrüstung dabei war und der Reiseführer ausführlich gelesen wurde. Aber dass wir dann in München bei der Eingabe der Urlaubs-Adresse ins Navigationssystem feststellen mussten, dass bei der TomTom-Europakarte leider gar kein Kroatien dabei ist (dabei ist das ja sogar ein EU-Land), das kam dann doch überraschend. Dabei hatte ich einige Tage zuvor sogar ein Update durchgeführt, aber ich war einfach überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass bei “Europa” nicht alles gemeint sein könnte. Nun gut, Slowenien immerhin ist noch dabei, also bis zur kroatischen Grenze und dann ist es auch nicht mehr so schwer gewesen.

Regen in München, Regen in Österreich, Regen in Slowenien. Ankunft in Klenovica bei knapp 30° C und Sonnenschein. Die Vermieter der Ferienwohnung begrüßten uns mit Saft und Slivovic (ohne Etikett). 10 Tage Urlaub. Kann losgehen!

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she’s electric

Ich bin gerade im Urlaub, und wenn ich wieder zurück bin, dann wird etwas anders sein in der Wohnung. Eigentlich wird sich alles gleich anfühlen, wenn ich die erste Lampe anknippse oder das Radio anschalte oder das Smartphone zum Laden anstöpsele. Aber doch ist es anders: ich beziehe jetzt Ökostrom. Das hatte ich schon lange lange vor, aber wie das so ist, man schiebt einige Dinge gern vor sich her. Ausschlaggebend war vielleicht zum einen das Buch Ausgebrannt von Andreas Eschbach, welches ich mir eigentlich nur zufällig gekauft habe und dann aber kaum aus der Hand legen konnte. Zum anderen der Besuch bei der Ausstellung “Zur Nachahmung empfohlen”, der derzeit auf Zeche Zollverein zu sehen ist.

Also einfach mal einen Sonntag hingesetzt und gewechselt, zu Polarstern, falls es jemanden interessiert.

1. Ist das nicht furchtbar umständlich und aufwändig?

Nein, der Wechsel hat im ganzen etwa 10 Minuten meiner Zeit in Anspruch genommen. Ich hatte in der letzten Strom-Abrechnung geschaut, wie viel Strom wir hier im Haushalt verbrauchen und habe festgestellt, dass wir etwas über dem normalerweise für zwei Personen veranschlagten Jahresverbrauch liegen. Diese Zahl habe ich dann noch mal etwas aufgerundet und als Berechnungsgrundlage eingegeben. Dann noch die persönlichen Daten eintragen, Bankverbindung und die Zählernummer (dafür musste ich dann noch einmal aufstehen) – fertig.

2. Ökostrom ist ja ganz schön teuer, das kann sich gar nicht jeder leisten.

Obwohl ich ja noch den Verbrauch aufgerundet habe, bezahlen wir monatlich jetzt zwei Euro weniger als zuvor bei den Stadtwerken. Zudem bin ich fest entschlossen, den Stromverbrauch des Haushaltes noch weiter zu drosseln. Irgendwann werden also ALLE Steckdosen der Wohnung einen eigenen An-/Aus-Schalter haben. Außer die vom Kühlschrank vielleicht.

3. Und dann noch dieses nervige Hick-Hack mit dem alten Anbieter…

Ich weiß nicht, ob das alle Anbieter so machen, aber ich habe mich um nichts gekümmert. Das hat alles Polarstern übernommen. Sonntag angemeldet, Montag die Bestätigungsmail bekommen und am Dienstag Morgen den Wechsel-Termin. Da die Dortmunder Stadtwerke gerade ihre Preise erhöhen, haben wir ein Sonderkündigungsrecht und das geht jetzt wirklich ziemlich schnell.

4. Der Strom bleibt doch aber der gleiche!

Stimmt. Es fließt natürlich jetzt nicht anderer Strom durch meine Leitungen. Das wäre technisch auch kaum machbar. Aber: ich werfe mein Geld nicht einem Energieriesen (RWE sitzt mit 47% dahinter) in den Rachen. Ich bezahle an ein Unternehmen, das sich mit erneuerbaren Energien auseinandersetzt und Strom aus Wasserkraft produziert. Langfristig gesehen wird sich der Strom-Mix ändern, wenn mehr Leute Ökostrom beziehen.

Ich bin sehr froh, dieses Vorhaben endlich umgesetzt zu haben und kann es nur weiterempfehlen. Es ist wirklich kein großer Aufwand gewesen und mal schauen, ob sich von den gesparten 24 € im Jahr noch was sinnvolles anfangen lässt. Kleinvieh macht halt auch Mist, sagte ja schon meine Oma. Und immer nur “Ach, ändert ja eh nichts” sagen, ändert tatsächlich nichts. Ich bin ja nun wirklich keine Super Öko-Fee, die immer auf jede Kleinigkeit achtet. Aber wenn es so leicht umsetzbare Dinge sind, dann kann ich das ruhig mal machen.

Tatsächlich fiel mir der Schritt auch nicht so leicht, weil ich in den letzten Monaten beruflich ein paar Leute kennengelernt habe, die in Kraftwerken arbeiten oder in Betrieben, die Kraftwerke bauen. Diese Menschen sind mir zum Teil ein wenig ans Herz gewachsen und beim Wort “Energiewende” bekommen sie einen so gequälten Blick, dass man sich kaum zuzugeben traut, dass man auf Ökostrom umstellen will. Aber so ist es: die – also vor allem ihre Arbeitsplätze – hätte ich alleine auch nicht alle retten können. Langfristig gesehen fühle ich mich mit dieser Entscheidung einfach sehr wohl.

Ändert ja vielleicht doch was.

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Durch die Nacht

Was sehr gut geht: nachts mit dem Auto durchs Ruhrgebiet fahren. Neulich getestet, einmal von Hamm nach Castrop-Rauxel und dann von dort aus nach Dortmund. Leere Straßen – das kennt man ja tagsüber gar nicht – und entspanntes Fahren.

Da fehlt nur noch ein Soundtrack. Der Soundtrack durch die Nacht. Zum Mitsingen, gelegentlich ein bisschen rumträumen, nach den Sternen Ausschau halten und die Lichter der Städte blinken sehen.

1. Paolo Nutini – These Streets
2. Ja Panik – Libertatia (das Video ist etwas verstörend)
3. Bernd Begemann – In die Dämmerung mit dir (dazu finde ich leider kein Video)
4. Kakkmaddafakka – Restless
5. The National – Bloodbuzz Ohio
6. Oasis – Masterplan
7. Kasabian – Eez-eh
8. Fischer Z – Destination Paradise
9. Bloc Party – Hunting For Witches
10. David Bowie – Heroes
11. Connor Oberst – Zigzagging Toward The Light
12. Editors – An End Has A Start
13. Kettcar – Landungsbrücken raus
14. Blur – The Universal

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Festivalsommer 2014: Haldern Pop

Das Wochenende in Kurzform: Sonne, Regen, Freunde, Musik, Bier, Grillfleisch.

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Alles dabei, was so ein gelungenes Festival-Wochenende ausmacht. Ich persönlich hätte auf den Regen gut verzichten können, vor allem, weil ich dadurch Ewert And The Two Dragons verpasst habe. Und nicht nur die. Überhaupt war ich dieses Jahr in Haldern so selten wie nie (gefühlt zumindest) vor der Hauptbühne anzutreffen, dafür habe ich es endlich mal in die Popbar geschafft. IN die Popbar! Jeder, der schon mal da war, weiß wie klein der Raum ist und somit war dieser Platz zwischen den Menschen ein besonderer Erfolg. Gesehen und gehört habe ich dort übrigens Jeffrey Lewis & The Jrams

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Und sonst noch (in chronologischer Reihenfolge): Fat White Family, Royal Blood (mit halbem Auge und über die Leinwand vorm Spiegelzelt), ein bisschen Trampled By Turtles, East Cameron Folkcore,

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der Anfang von Honig, Nick Mulvey, Sam Smith, einzwei Lieder Boy And Bear, Dawes, Augustines,

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ein bisschen Fink, Hozier (wieder vorm Spiegelzelt, jeden Sonnenstrahl genießend), Conor Oberst und zum Abschluss noch ein bisschen Bernhoft.

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Musikalisch gab es in Haldern sicherlich schon bessere Jahre, wobei das ja immer Geschmackssache ist. Für mich gab es jedefalls schon deutlich interessantere Jahre. Mir fehlte ein bisschen DER Headliner. Die Band, auf die man sich so richtig enorm freuen kann. Das waren bei mir in diesem Jahr noch am ehesten Conor Oberst – der es mit seinem aktuellen Album geschafft hat, sich bei mir von “existiert, interessiert mich aber nicht” zu “ich bin verliebt in diese Musik” zu katalputieren – und Augustines, die ich krankheitsbedingt im Mai schon habe sausen lassen. Ich fuhr vorbereitet wie noch nie nach Haldern, hatte in fast alle Bands zumindest mal reingehört. Und es war auch wieder viel gutes dabei, viele Hoffnungen. Der Timetable irritierte mich manches mal, nicht nur optisch (unübersichtlicher geht es kaum), sondern auch wieso manche Bands ausgerechnet zu ihrer Zeit auf ihrer Bühne standen/stehen mussten. Ich hätte es ein bisschen anders gemacht, aber ich bin ja kein Festivalplaner. Und irgendwer meckert ja immer.

Viele Haldern-Momente, zum Beispiel bei Sam Smith. Den mag ich überhaupt gar nicht so, den meisten unserer Zeltgruppe war und ist er wohl auch ungefähr genauso egal, aber wir hatten versprochen, dorthin jemanden zu begleiten, also gingen wir. Jemand war in diesem Fall ein 12jähriges Mädchen, die sehr pflegeleicht und ein sehr großer Sam Smith-Fan ist. Und dann steht man da im Regen und schaut ein Konzert und überall sind tanzende Menschen und Seifenblasen und glückliche Gesichter um einen herum und dann tanzt man einfach selbst ein bisschen. Der Regen egal, der Radiopop auf der Bühne egal. Man ist einfach da, angekommen. Und notfalls gibt es ja immer diese wunderbaren Abend-Himmel, die nur Haldern kann.

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Merkwürdig anders.

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Schöne Aussichten

Blick über Berlin!

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Für euch getestet: man muss nicht zwingend auf den Berliner Fernsehturm fahren. Grundsätzlich bin ich der Meinung, man kann sein Geld besser verschwenden. Denn: die Scheiben waren eher mäßig sauber, von hinten fiel so viel Licht, dass man ständig Reflektionen im Glas hatte, es roch nach Fisch aus dem Restaurant über einem und leider gehört zum Aussichts-Bereich auch eine Bar, wo die ganze Zeit so Elektro-Bums gespielt wurde. Ich werde mich zukünftig auf Fernsehtürme beschränken, die eine offene Aussichtsplattform haben.

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Diesen Sommer singt für mich

Damon Albarn!

Das offizielle Musikvideo dazu könnt ihr euch hier anschauen.

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Schöne Aussichten

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Ende Mai stand ich mit Besuch aus Lettland spontan auf der Aussichtsplattform des Dortmunder Florians. Ich bin gerne da oben, lasse den Blick über Dortmund und das Umland schweifen. Einfach nur gucken.

An diesem Tag im Mai standen wir allerdings in einer Art Nordsee-Sturm inklusive Regen. Egal, man hatte zumindest seine Ruhe.

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Der Blick in die Ferne blieb uns allerdings vergönnt. Für den lettischen Gast blöd, für mich nicht so schlimm. Ich kann da ja häufiger mal hoch.

Zum Beispiel mit Coco Lores, die sich ja generell als super Ausflugsbegleitung eignet. Und dieses Mal auch mit besserer Aussicht. Obwohl es trotz des schönen Wetters auch noch leider etwas diesig war.

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Der Blick in den Park, oder rüber zum U, zur alten Kronen-Brauerei (direkt neben meinem heutigen Arbeitsplatz, ein paar ältere Kollegen schwärmen noch vom Biergarten der Brauerei), natürlich Phoenix West und Phoenixsee, bis nach Schwerte und deren Fernsehturm. Die Kraftwerke in Lünen und Datteln. Die TU. Die Innenstadt.

Schöne Aussichten.

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